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Kämpfe
des 20th. Texas Infantry Regiment

24-25 September 1862
Sabine Paß
4. Oktober 1862 Galveston
1. Januar 1863 Galveston

Das 20. Texas Infanterie Regiment
Monatelang fragten sich die Soldaten des 20. Texas Infanterie Regiments, wann sie endlich in den Genuss einer Schlacht kommen würden. Das Regiment wurde an der texanischen Küste postiert. Die Abteilungen wurden der Garnison-Pflicht zugewiesen, um militärische Einrichtungen zu bewachen, um Versorgungszüge zu begleiten und um andere notwendige, doch profane Leistungen bereitzustellen. Jetzt, in der Dunkelheit der Morgendämmerung des 1. Januar 1863, wurden endlich die Truppen des 20. Texas Infanterie Regiments für einen wagemutigen Sturmangriff ausgewählt. Die Bundesstreitmächte unter General John B. Magruder sollten den texanischen Hafen von Galveston wieder einnehmen, der von den bundesstaatlichen Truppen seit Oktober 1862 besetzt war.
Magruder bereitete eine besondere Operation vor: einen überraschenden Kriegsflottenangriff der Bundesarmee.
Er requierte zwei Zivilboote, belud sie mit Baumwollballen für "Armor" und rüstete sie mit einer Bogenartillerie aus. An Bord waren 300 Scharfschützen. An der Küste kommandierte Magruder eine Streitmacht von 1500 Truppen und ein Dutzend Artillerie-Feldwaffen. Mit diesem Notbehelf einer Land-Meer-Streitmacht plante er, einen Überraschungsangriff auf die Streitkräfte in Gang zu setzen, die aus 260 Truppen bestanden, die sich in gut gesicherten Festungen und einer leistungsstarken Flotte aus Kanonenbooten befanden.
Ein gewaltiger Kugelhagel von Granaten-Kartätschen und Büchsen
Eine Abteilung der 20. Texas Infanterie wurde zu einem 500 Mann-Sturmtrupp zusammengestellt. Am Neujahrsmorgen um 4 Uhr startete Magruder seinen Angriff. "Der Feind zögerte nicht lange um auf unseren Angriff zu antworten," berichtete Magruder. "Er eröffnete von seiner Flotte aus bald das Feuer auf uns mit einem gewaltigen Kugelhagel von Granaten, gefolgt von Kartätschen und Büchsen." Der Stoßtrupp vollzog einen mutigen Frontalangriff auf den befestigten Anlegeplatz der Streitmacht, in dem sie durch das Wasser mit Sturmleitern wateten.
Magruders Landmächte wurden zurückgeworfen, aber seine "Kriegsflotte" war erfolgreicher. Die Scharfschützen eröffneten das Feuer auf die U. S. S. Harriet Lane, besetzten die Decks und kaperten das Kriegsschiff somit. Die Alliierten entsendeten dann eine Flagge zum Waffenstillstand an den Alliierten-Befehlshaber um Kapitulation einzufordern. Da Kommandant William B. Renshaw Magruders die Baumwollballenboote irrtümlich für mächtige Alliierten-Panzerschiffe hielt, antwortete er, indem er sein Geschwader von Schiffen nach Galveston befahl und die nördlichen Truppen an der Küste aussetzte. Der glorreiche Moment des 20. texanischen Regiments, Teil von Maruders Angriffsstärke, endete siegreich.
Von Oberst Henry M. Elmore kommandiert, wurde das 20. Texas Infanterie Regiment in den Lone Star Staat im Frühling 1862 eingegliedert. Im Mai, nachdem zum Alliiertendienst gerufen wurde, wurde es an den östlichen Bezirk von Texas übergeben. Obwohl das 20. texanische Infanterie Regiment dem Trans-Mississippi Department Bündnis und dem Bezirk Texas, New Mexico und Arizona diente, verbrachte das Regiment den größten Teil des Krieges an der texanischen Küste.
Abgesehen von seiner Beteiligung in der Schlacht von Galveston am 1. Januar 1863, wurde das 20. Texas Regiment dazu angewiesen, seine tägliche Pflicht zu erfüllen. An der Küste gelegene Festungen brauchten die Garnison; Brücken und Bahnstrecken brauchten Wächter; Militärvorräte mussten beschützt werden. Der Dienst war zeitweise eintönig, so wie banal und ermüdend, was auf die zum Regiment gehörende Moral drückte - aber dieser war so notwendig wie der Kampf. "Kapitän Cleppers Kompanie, Elmores Regiment, begleiteten den Zug," erwähnte ein typischer Bundesgenossenbericht über das 20. Texas Infanterie Regiment, "und je eine Abteilung von 20 Männern und ein bevollmächtigter Offizier blieben an jedem Depot um die Lager zu bewachen."
"Für den Aufbruch gepackt"
Die Jahre des Dienstes in der Garnison und im Wachbataillon waren schwierig für die Soldaten der Südstaaten, die sich im Allgemeinen danach sehnten den "Elefanten zu sehen" - als Ansporn zum Kampf, was den Dienstgraden bekannt war.
Während andere Texaner der Schlacht in den östlichen und westlichen Schauplätzen die Stirn boten, wurden die Truppen des 20. Regiments in ihrem Heimatstaat zurückgelassen. Aber nach der Beanspruchung in der Schlacht in Galveston Anfang 1863 fanden es die Truppen des 20. Texas Infanterie Regiments umso schwieriger, zur Routine als Außenwächter in einer düsteren Festung zurückzukehren oder als Wächter über ein Schiffszwiebacklager.
"Und mit so vielen an der Front waren die Truppen im Kielwasser des Krieges knapp bemessen, also wurden die Abteilungen des 20. Texas Infanterie Regiments regelmäßig abgeordnet um Routinepflichten außerhalb des Regiments zu erledigen. Im Herbst 1864 war die Moral unter einigen des Regiments trostlos - und ein bedrohlicher Aufruhr kam auf.
"Ich berichte mit Respekt, dass letzte Nacht um ungefähr 8 oder 9 Uhr circa fünfundsiebzig oder achtzig Männer aus Fort Point bewaffnet zu dieser Festung marschierten und für den Aufbruch zusammenpackten," berichtete Kapitän D. H. Lewis, der eine Alliierten-Festung in Galveston kommandierte.
Die meisten waren Soldaten der 20. Texas Infanterie. Nachdem nach "Freiwilligen gerufen wurde um ihnen zu folgen", berichtete Lewis, "marschierten die meisten der aufgebrachten Truppen in die Dunkelheit. Sich der verderblichen Natur ihres Handeln bewusst - oder vielleicht, weil er in der Minderheit war - machte Kapitän Lewis keinen Versuch, Gewalt gegen die angeblichen Meuterer anzuwenden. Am Morgen, wie er berichtete, waren fast alle Männer zurückgekehrt.
Am 26. Mai 1865, drei Jahre, nachdem das Regiment aufgebaut wurde, ergab sich die 20. Texas Infanterie den bundesstaatlichen Streitmächten unter General Edmund Kirby Smiths Bundesabteilung des Trans-Mississippi.
8. September 1863 Sabine Paß IIE

12-13 Mai 1865 Palmito-Ranch/Palmito Hügel
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